
Grünflächen wie der Park bilden ein wichtiges Gegengewicht zu den Industrieflächen einer Nachbarschaft. Sie erhöhen den Grundwert und die allgemeine Zufriedenheit. Der Park hat Bäume, Wiesen, einen Fischteich und einen Gärtner, der immer darauf wartet, von Spielern Pflanzen kaufen und tauschen zu können.
Die Geschäftsmodelle in der Welt der Multiplayer-Spiele und -Chats bestehen entweder aus einem monatlichen Mitgliedsbeitrag, dem Verkauf virtueller Waren und Services, oder einer Mischung aus beidem.
Selbstverständlich muß sich ein Unternehmen finanzieren können, aber die Preise für virtuelle Waren und Services stehen unserer Meinung nach in keinem Verhältnis zur eingekauften Leistung – allein das Ändern des eigenen Namens kostet bei imvu.com beispielsweise runde 7 Dollar.
Bei Habbo Hotel kostet ein Monatsbeitrag, mit dem man sich exklusive Inhalte freischaltet, rund 6 Euro. Möbel sind immerhin etwas günstiger zu haben (etwa 50 Euro-Cent pro Einrichtungsgegenstand), wenn es sich dabei nicht um sogenannte Rares handelt, die wiederum gut und gerne mit 5 Euro zu Buche schlagen.
Second Life läßt sich das Führen eines realen Namens für den eigenen Avatar immerhin 100 Dollar Einrichtungs- und weitere 50 Dollar Jahresgebühr bezahlen. Ein Premiumkonto (das Landbesitz ermöglicht) kostet knapp 10 Dollar im Monat – wobei das Aufbauen größerer Landflächen allerdings schnell in die tausende von Dollar gehen kann.
Worlds in Motion hat übrigens einen interessanten Artikel, was man bei Habbo Hotel als Gegenwert für 10 US$ erhält.
Coobico soll diesen geschäftlichen Knoten durchschlagen, indem alle virtuellen Waren und Minispiele kostenlos sind. Das Spiel soll sich werbefinanziert tragen. Benutzer verdienen sich Spielgeld durch das erfolgreiche Bestehen von Spielquesten. Natürlich wird Coobico zusätzlich auch die Möglichkeit bieten, Spielgeld „einzukaufen“; wichtig ist uns aber, daß Spieler nicht dazu gezwungen sind, für jeden Ausrüstungsgegenstand und jedes Kleidungsstück in die Tasche greifen zu müssen.
Qubus Insel wird seine eigene, mediterrane Wetterlage haben. Spieler, die erfolgreich einen Vorgarten für ihren Wohnblock anlegen und pflegen möchten, sollten das Wetter im Auge behalten. Dazu wird ein gelegentlicher Blick auf den Wetterbericht ausreichen, ein grüner Daumen wird für die Gartenpflege nicht nötig sein. Hier eine Vorschau unserer Wetter-Icons.

Über die gesamte Insel des Dr. Qubus sind seltsame, uralte Plätze verstreut, wie der Zerbrochene Turm: archaisch, fremdartig und keiner frühmenschlichen Kultur zuzuordnen. Innerhalb dieser Ruinen verbergen sich oft namenlose, gefährliche Kreaturen, und Avatare können dort verflucht werden und sich dann selber in Monster verwandeln.
Dungeons enthalten aber auch wertvolle Artefakte, für jene Spieler die sich lieber auf Schatzsucher-Questen begeben, als sich als Städtebauer zu betätigen. Für diesen Zweck gibt es in Coobico ein simples Kampfsystem.


Qubus Insel ist auf kaum einer Seekarte verzeichnet. Sagen über verschollene Besatzungen, die in den Gewässern rund um die Insel verschwanden, oder angeblich Opfer namenloser Kreaturen wurden, hielten die meisten Besucher fern. Die wenigen Seefahrer und Piloten, die den Weg zur Insel kennen, beschreiben sie als einen verwitterten Würfel, der sich über der See auftürmt. In der Nähe des Felsquaders spielten alle Kompasse und Bordinstrumente verrückt, wird behauptet.

Benannt wurde die Insel nach dem berühmten Forscher Dr. Qubus, der die Geheimnisse der Insel zu ergründen suchte. Zuvor hatte Qubus bedeutende Studien verfaßt zum Thema „warum Spechte keine Kopfschmerzen bekommen“; er hat das Rätsel veränderter Gehirnwellenaktivität während des Verzehrs von Cheddar-Käse gelöst, vom Club der Rauschebärte als die bedeutendste Entdeckung der Dekade bezeichnet.
Dem Hinweis einer ihrerseits vermißten Kollegin – Professorin Lina Rotwang – folgend, machte sich Qubus mit seinem Assistenten Erasmus und seinem Butler Albert auf den Weg, die rätselhafte Insel eingehender zu erforschen. Er dokumentierte einige beunruhigende Erkenntnisse und entwickelte Rotwangs Erfindungen weiter, die er auf der Insel vorfand.
Mehr über Qubus Insel und die Umstände, die zum Verschwinden von Dr. Qubus während eines spektakulär fehlgeschlagenen Experiments führten, gibt es im zweiten Teil…
Mashable, vermutlich das weltweit größte Blog über Soziale Netzwerke, berichtet heute über die Entwicklung von Coobico:
“Although every MMO is, in fact, some sort of social network, many companies are trying to find that special niche where gaming and social networking meet. Coobico is, as the founders say, a mix of casual MMO (casual, in the realm of MMOs, usually means that you don’t have to leave your family, quit your job and spend the rest of your wretched life living in a tiny apartment, permanently hooked to the screen, to be successful in the game) and a social network. It’s Flash based, it’s free, it’s part strategy, part RPG, and it’s coming out in the first quarter of 2008.“
Den gesamten Artikel gibt es nach dem Sprung (in Englisch).
Nach Teil Eins folgen hier nun einige der zwielichtigeren Charaktere, denen man auf Qubus Insel begegnen kann.

Morten, der Bettler
Der zwielichtige Morten treibt sich gewöhnlich auf dem Stadtmarkt herum. Man munkelt, er sei das Auge und Ohr einer mysteriösen Geheimgesellschaft auf Qubus Insel. Manche Anwohner nennen ihn auch „78“ (eventuell ein Spitzname in Anlehnung an seinen IQ).
Locus Robur
Locus lebt in einer kleinen Siedlung an der Anlegestelle der Südküste. Er betreibt dort eine berüchtigte Spelunke. In seiner Vergangenheit schien Robur in illegale Geschäfte verwickelt gewesen zu sein, und selbst heutzutage wird er häufig bezichtigt, der Kopf einer Bande von Luftpiraten zu sein, die Qubus Insel als Unterschlupf nutzen. In seinem Gaunertreff sind alle willkommen, die es auf ein kurzes Kartenspiel abgesehen haben, oder die eine von Roburs halbseidenen Questen annehmen möchten.
Hekate, die Hexe
Hekates Hexenhaus verbirgt sich im Nebelwald und erscheint seltsamerweise von innen viel geräumiger als von außen zu sein. In ihrem Alchemiebedarf kauft und verkauft Hekate nützliche Ausrüstung. Allerdings laufen Spieler, die Handel mit ihr treiben, auch Gefahr, verflucht zu werden.
Es mag Gelegenheiten geben, bei denen Spieler Appetit auf die Zerstörung der Stadtteile der Konkurrenz bekommen; darum gibt es in Coobico ein Spielsystem für das Einreißen gegnerischer Gebäude: Flüche. Ein Fluch ist eine Queste die Spieler für kurze Zeit in Monster verwandelt; nun darf man ungeniert andere Nachbarschaften verwüsten – denn gegnerische Mitspieler werden wahrscheinlich ähnlich verfahren, wenn sie zwischenzeitlich einmal verflucht werden.
Flüche können aber auch andere Formen annehmen: die Aufgabe von Verfluchten kann es auch sein, eine Banditenspelunke oder den Eingang zu einem unterirdischen Verlies zu errichten. Solche Bauten haben einen negativen Einfluß auf das Wohlergehen ihrer Nachbarschaft.
Flüche findet man meistens in verwunschenen Landstrichen wie dem Nebelwald oder dem Spukhügel. Ein Fluch wird nach einer Weile automatisch gebrochen, oder wenn man zuvor als Monster im Kampf besiegt wurde.