Die Geschäftsmodelle in der Welt der Multiplayer-Spiele und -Chats bestehen entweder aus einem monatlichen Mitgliedsbeitrag, dem Verkauf virtueller Waren und Services, oder einer Mischung aus beidem.
Selbstverständlich muß sich ein Unternehmen finanzieren können, aber die Preise für virtuelle Waren und Services stehen unserer Meinung nach in keinem Verhältnis zur eingekauften Leistung – allein das Ändern des eigenen Namens kostet bei imvu.com beispielsweise runde 7 Dollar.
Bei Habbo Hotel kostet ein Monatsbeitrag, mit dem man sich exklusive Inhalte freischaltet, rund 6 Euro. Möbel sind immerhin etwas günstiger zu haben (etwa 50 Euro-Cent pro Einrichtungsgegenstand), wenn es sich dabei nicht um sogenannte Rares handelt, die wiederum gut und gerne mit 5 Euro zu Buche schlagen.
Second Life läßt sich das Führen eines realen Namens für den eigenen Avatar immerhin 100 Dollar Einrichtungs- und weitere 50 Dollar Jahresgebühr bezahlen. Ein Premiumkonto (das Landbesitz ermöglicht) kostet knapp 10 Dollar im Monat – wobei das Aufbauen größerer Landflächen allerdings schnell in die tausende von Dollar gehen kann.
Worlds in Motion hat übrigens einen interessanten Artikel, was man bei Habbo Hotel als Gegenwert für 10 US$ erhält.
Coobico soll diesen geschäftlichen Knoten durchschlagen, indem alle virtuellen Waren und Minispiele kostenlos sind. Das Spiel soll sich werbefinanziert tragen. Benutzer verdienen sich Spielgeld durch das erfolgreiche Bestehen von Spielquesten. Natürlich wird Coobico zusätzlich auch die Möglichkeit bieten, Spielgeld „einzukaufen“; wichtig ist uns aber, daß Spieler nicht dazu gezwungen sind, für jeden Ausrüstungsgegenstand und jedes Kleidungsstück in die Tasche greifen zu müssen.
ソーシャルメディア.jp 13 10 2007 05:11:PM
MMOとSNSを組み合わせたような「Coobico」
MMOとSNSを組み合わせたような「Coobico」。 » Coobico...