Das ist zumindest eine Behauptung, die John Riccitiello, CEO von Electronic Arts, laut Game/Life während der DICE Konferenz aufstellte: “Riccitiello said that while big players like EA will be able to ride out the recession, others will not—which will help to keep ‘junk’ off shelves, he said. ‘A lot of the riff-raff is going to go bankrupt,‘ he said.“
Riccitiellos Aussage über die “big players like EA” und den Rest, “the riff-raff”, scheint die Meinung zu beinhalten, daß Indie-Spieleentwickler ein Sammelbecken für den Kaffeesatz der Spieleindustrie darstellen. Ich möchte gar nicht bestreiten, daß es eine Menge Mittelmäßigkeit auf dem Markt gibt, und daß die Tüchtigsten die aktuelle Finanzkrise am besten überstehen werden. Aber der leicht arroganten Grundhaltung von John Riccitiello möchte ich entgegenhalten, daß die Mehrzahl innovativer Ideen in den letzten Jahren gerade von kleinen Produktionshäusern kamen (man nehme z.B. Braid, Okami oder Portal).
Eine Menge origineller Ideen werden auf diese Weise vermutlich für die nächsten Jahre in der Schublade bleiben, während sich die “Big Players” auf das Bewährte beschränken. Schade zu sehen, wenn eine Firma Kontakt zu den eigenen Wurzeln verliert; es würde Herrn Riccitiello gut stehen, wenn er sich an die frühen Achtziger erinnern würde, als EA noch ein kleines Startup-Unternehmen mit dem Namen Amazin’ Software war.
Quelle: Wired’s Game/Life
Femur: 25.02.2009, 02:02 AM
Lutz.W: 26.02.2009, 09:54 AM
Hi Femur, IMO working around technical restraints and tweaking of game-play had a deeper impact on our project-plan than any monetary matter, so far. But I wouldn’t declare us as recession-resistant just yet, the tough times are far from over…
Speaking of the recession, has it affected the development of Coobico (timetable, scope, etc)?