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Nachgebloggt: Kreditkartenbetrug bei Spielabos

 

"Subscription gaming is in trouble. While the free-to-play business model has been pitched by many as a good strategy, it is going to become necessary in a higher payment processing world." (Steven Davis, SecurePlay)

In den vergangenen Wochen gab es eine rege Debatte über die Geschäftsmodelle der Spielindustrie: welches System wird sich durchsetzen – Verkauf im Handel, Mikrotransaktionen, Spiel-Abos oder kostenlose Spiele?

Ein weiterer Schlag für das Spiel-Abo-Modell wurde kürzlich von Steven Davis (CEO von SecurePlay) aufgezeigt: Kreditkartenbetrug bei MMOs und Gold-Farmern (oder besser: Gold-Betrügern) ist ein wachsendes Problem für die Spieleindustrie:

“Of course, why steal accounts and do all of that hacking? After all, credit cards numbers are widely available at nominal cost. ...
Banks don’t like charge-backs. High risk/ high fraud markets (the adult industry and gambling) pay a substantial premium for payment processing. If fraud gets too bad, payment processors will simply refuse to service companies. The also will impose additional procedures to combat fraud - all of which cost money. ...
So, gold farming may go away or the price of items on secondary markets may explode as gold farmers have to manage their own fraud risks from gold frauders.“

Dies wird möglicherweise die Preise für Abokosten von Spielen wie WoW treiben, denn Betreiber von Bezahlsystemen verlangen Premiumpreise für Transaktionen in Industrien, die sie als risikoreich einstufen (und zusätzliche Kosten für Sicherheitsmaßnahmen werden womöglich an die Kunden durchgereicht). Letztendlich werden Banken Zahlungen an Spielbetreiber vollständig blocken, wie bereits geschehen bei Halifax, einer Tochter der Bank of Scotland, die Visa- und Mastercardzahlungen an Blizzard eingestellt haben. 

Quelle: Kotaku.

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