Wer die Virtual Worlds 2008 Konferenz verpasst hat, sollte sich die ausführliche Berichterstattung bei Virtual Worlds News und GigaOm durchlesen.
Anfang des Jahres haben namhafte Entwickler der Szene vorausgesagt, daß es 2008 zu einer Explosion im Bereich massiver Online-Welten und zu einer Aufteilung des Marktes kommen würde. Es ist nicht überraschend, daß sich alle Mitbewerber in diese Richtung entwickeln. Interessant ist allerdings, wie der Markt sich aufteilt: Unterschiede werden vor allem auf technischer Ebene deutlich, statt auf inhaltlicher. Sie beziehen sich auf 3D-Welten im Gegensatz zu 2D, oder auf geschloßene Communities im Gegensatz zu offenen Datenmodellen. Fast alle Entwickler zielen mit ihren Angeboten jedoch auf ein Publikum von Kids und Teenagern, dorthin fließt zur Zeit der Löwenanteil der Investitionen. Dabei bieten viele Online-Welten (wie Freggers) nur wenig mehr, als Sulake bereits vor 5 Jahren im Programm hatten—mit wenigen inhaltlichen Ausnahmen, wie zum Beispiel Nickelodeons SpongeBob. Ein wenig mehr Innovation wäre in diesem Bereich schon wünschenswert.
Bislang gibt es keine Kommentare zu diesem Eintrag.