Was ist die Schmerzgrenze für MMO-Abos? Diese Frage stellte sich kürzlich Tobold in seinem sehr lesenwerten MMORPG Blog. Die darauf folgende Konversation bezog sich auf die Inflation der Monatsbeiträge von MMOs, sowie Gründe die für Spieler für oder gegen ein Abo sprechen.
Zur Zeit kostet ein typischer Monatsbeitrag für ein MMO etwa 12 bis 15 Euro (oder US$). Es gibt Anzeichen dafür, daß das im Beta befindliche und bereits sehr populäre Warhammer Online die Preisgrenze sogar weiter nach oben treiben wird, auf einen vermuteten Wert von 15 bis 20 Euro. Die meisten MMO-Betreiber haben die Kosten für ihre Spiele in den letzten 5 Jahren um etwa 30 Prozent angehoben, generell von etwa 10 Euro auf 13 Euro. Die Preiskategorie scheint für die meisten Kommentatoren auf Tobolds Blog akzeptabel zu sein. Ihre Begründungen sind sehr interessant:
Zwei oder drei Kommentatoren sehen 15 bis 17 US$ als Obergrenze an, wenn sie es nicht schaffen, genug Spielzeit für ihr Lieblings-MMO zu finden. Changed entgegnet, daß er bereit wäre, mehr zu zahlen, wenn sich dadurch die Zahl unreifer Mitspieler senken ließe. Ein weiterer Kommentator meint sogar, daß Blizzard keine überzogene Gewinnspanne an den Monatsbeiträgen für WoW erzielen dürfe. Tobold’s Resümee: “What I do predict is that future MMORPGs will cost more than $15 per month, probably already starting with Warhammer Online. And people will pay up, maybe under protest, but pay they will.“
Es gab in der letzten Zeit lebhafte Diskussionen in der Spieleindustrie über die Vorzüge und Nachteile von Monatsbeiträgen und Mikrotransaktionen von virtuellen Gütern. Für uns haben (logischerweise, verbunden mit einem kostenlosen Spielangebot) Mikrotransaktionen immer noch die Nase vorn, da sie eher ein “pay as you go” ermöglichen, statt Spieler zu längeren Spielsitzungen zu zwingen, um einen möglichst hohen Gegenwert für den Monatsbeitrag zu erzielen.
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